Die Stadt Akuya

Die kleine Hafenstadt ist bekannt für ihr buntes treiben. Auch wenn Akuya nicht sonderlich groß ist, so ist sie dennoch eine Handelshochburg. Für ihre süßen Backwaren und ihre hochwertigen Stoffe ist Akuya weit bekannt, aber auch für die Lebensfreude und das gewisse etwas.

Re: Die Stadt Akuya

Beitragvon Akira Kuromori » Fr, 04.12.15 * 20:44

Auch wenn ihm der Dunkelhaarige das Gegenteil versicherte, war Kira noch immer der Meinung, dass ihn die seltsame Kreatur da auf den Arm nahm - so weltfremd konnte man ja wohl kaum sein, dass man die Bedeutung einer Entführung nicht kannte.
"Kuromori Akira." nannte er dennoch seinen Namen, als er indirekt danach gefragt wurde, und auch, wenn sein Blick noch immer ungnädig auf dem Geflügelten lag, so würde er die angebotene Hilfe sicher nicht ausschlagen. Er musste seinen Bruder finden, koste es, was es wolle. Knapp nickte Kira daher dem Dunkelhaarigen zu, und stemmte eine Hand locker in die Seite, während er das Gewicht auf ein Bein verlagerte.
"Eure Hilfe ist mir willkommen. Mein Bruder befindet sich nicht mehr in der Stadt, so viel konnte ich bereits herausfinden, doch ohne einen Anhaltspunkt, in welche Richtung der Entführer mit ihm geflohen ist, sind mir praktisch die Hände gebunden." meinte der Schwarzhaarige, und nur zu deutlich sah man ihm an, wie sehr es gegen seinen Stolz ging, die eigene Handlungsunfähigkeit einzugestehen. Doch so waren eben die Tatsachen, und er konnte nicht einfach blindlings in irgendeine Richtung losstürmen... dann würde er seinen Bruder nämlich nie finden.
"Und ihr beide seid?" folgte dann aber die notwendige Gegenfrage, auch wenn es Kira nur so halb interessierte. Die Namen der Beiden zu erfahren, war eine zwingende Notwendigkeit, aber am liebsten würde er gar keine Zeit damit verschwenden, sondern sofort nach seinem Bruder suchen. Wie der Dunkelhaarige das anstellen wollte, war ihm ohnehin ein Rätsel, aber vermutlich würde er ihm wohl nur dabei behilflich sein können, mehr Leute nach einer schwarz geflügelten Person zu befragen. Was sollte er auch sonst machen?
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Re: Die Stadt Akuya

Beitragvon Icariel » Fr, 04.12.15 * 20:51

Verstehend nickte Icariel. Nun, so völlig ohne jeden Anhaltspunkt war es in der Tat schwer, die Verfolgung aufzunehmen, denn wenn bislang niemand auch nur jemanden mit schwarzen Flügeln gesehen hatte, wie sollte Akira dann erst eine Richtung ausfindig machen? Aber das war ein Problem, das sich mit Hilfe der Kräfte eines Engels durchaus in Angriff nehmen ließ... auch wenn es sich vermutlich nicht vermeiden ließ, dass Loeken und Akira dann um seine Natur wissen würden. Aber egal, das würde sich noch herausstellen, und es war ja wohl wirklich wichtiger, den vermissten Bruder zu finden.
"Mein Name lautet Icariel." stellte er sich auf die Gegenfrage hin vor und neigte dazu leicht den Kopf. Ein aufmunternder Blick zurück über die Schulter folgte, um Loeken zu ermutigen, sich selbst auch vorzustellen. Eine Kleinigkeit, die er ihm zwar abnehmen könnte, aber warum denn? Es war schließllich nicht gut, wenn er Loeken selbst die kleinsten Gelegenheiten zur Kommunikation mit anderen nahm, dann würde der Greifendämon nie mehr Selbstbewusstsein aufbauen.
"Gut... dann beschreibt uns doch bitte, wie Euer Bruder aussieht, und welche Kleidung er anhatte, als er entführt wurde. Und wenn es Euch nichts ausmacht, würde ich mir gerne die Feder des Übeltäters ausborgen." forderte er Akira in ruhigem Tonfall auf, und schenkte auch dem Schwarzhaarigen ein leichtes Lächeln.
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Re: Die Stadt Akuya

Beitragvon Loeken Rokash » Fr, 04.12.15 * 21:45

Der aufmunternde Blick war Loeken sehr willkommen. Es war wie ein warmes Zeichen das soweit alles in Ordnung wäre. Immerhin war der Mann der sich als Akira vorstellte, nicht sonderlich von seiner Aussage zuletzt erfreut.
Aber sollte er auch seinen Nachnamen sagen oder lieber weg lassen? Der Nachname kam schließlich aus der Familie die ihn fand und aufnahm. Sie war sehr bekannt und beliebt bei vielen, auch in weit entfernten Städten. Doch nun gibt es keinen mehr von ihnen und er dachte nicht im geringsten daran, das man den Tod all derer ihm in die Schuhe schieben könnte.
"Ich heiße ...", ein kurzes zögern und er sah nochmal zu Icariel, "... Loeken Rokash." Um alles richtig zu machen neigte auch er seinen Kopf dazu leicht, auch wenn er nicht wusste was er da tat. Wenn Icariel es tat konnte es nur gut sein.
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Re: Die Stadt Akuya

Beitragvon Akira Kuromori » So, 06.12.15 * 19:45

Leicht nickte Akira jeweils den Beiden zu, als sie sich vorstellten. Die Befürchtung Loekens, dass er anhand seines Namens erkannt wurde, war in diesem Fall unbegründet, denn da er und sein Bruder nicht aus der Gegend stammten, und darüberhinaus mit Adelsfamilien nichts am Hut hatten, sagte ihm dieser Name nichts. Und selbst wenn, wäre es ihm im Moment ehrlich gesagt egal - er musste um jeden Preis seinen Bruder finden, alles andere war nur halb so wichtig.
"Er hat langes, blondes Haar, und ist etwas kleiner als ich." begann er auf die Bitte des Mannes namens Icariel hin, seinen Bruder zu beschreiben. "Sein Name lautet Akihiro, er ist ein fahrender Barde, und als er entführt wurde, trug er nur sein Nachtgewand." So jemand sollte also eigentlich auffallen, wenn er nicht zwischendurch an andere Kleidung gekommen war. "Und er ist blind." zählte er zuletzt noch einen sehr wichtigen Punkt auf, und einen, der zugleich nochmal deutlicher machte, dass es absolut dringend war, ihn zu finden. Welcher Mistkerl entführte auch einen Blinden?! Nicht, dass sich sein Bruder nicht auch wehren könnte, schließlich waren sie beide durchaus begabte Magier, aber trotzdem...
"Wenn es sein muss." kam es nur knapp von dem Schwarzhaarigen, als er dann aus seiner Tasche die Feder hervorkramte, die er am Boden vor dem Fenster gefunden hatte, und hielt sie anschließend Icariel entgegen. "Aber ich will sie wieder zurückhaben." stellte er klar, ehe er sie seinem Griff entließ. Icariel sollte also davon absehen, sie zu beschädigen, denn sollte er einem schwarz geflügelten Wesen begegnen, könnte er anhand der Feder direkt vergleichen, ob sie identisch mit dem Rest der Flügel war. Dem greifenartigen Wesen hinter Icariel schenkte Akira vorerst kaum Beachtung, da sich jener sehr zurückhielt.
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Re: Die Stadt Akuya

Beitragvon Icariel » So, 06.12.15 * 19:54

Auch Icariel sagte Loekens Nachname nichts, denn als Engel war es nicht unbedingt seine Pflicht, sich mit den Adelshäusern der irdischen Sphäre auseinanderzusetzen. Davon abgesehen, hatte jene nichts mit seinem Auftrag zu tun, natürlich wurde er über die Vorkommnisse in Loekens Familie also auch nicht informiert, bevor er herabgeschickt wurde. In jedem Fall aber schenkte er dem Greifendämon erneut ein aufmunterndes Lächeln, sichtlich zufrieden, dass jener sich selbst vorgestellt hatte. Leicht nickte er Loeken sogar zu, ehe sich sein Blick dann aber wieder auf Akira vor ihnen richtete. Die Beschreibung des entführten Bruders quittierte Icariel ebenfalls mit einem Nicken, um zu zeigen, dass er verstanden hatte, dann nahm er mit einem "Natürlich." die Feder entgegen. Sie war groß, wirklich deutlich zu groß für einen herkömmlichen Vogel. Vergleichbar mit den langen Federn von Loeken... ja, diese Feder gehörte ganz eindeutig zu einem menschenartigen Wesen, das Flügel besaß.
Mit leicht gerunzelter Stirn drehte er die Feder zwischen den Fingern, während er sie genau betrachtete, dann schloss Icariel die Augen. Ruhig stand er da, die Stirn in konzentrierte Falten gelegt, und ohne ein Wort von sich zu geben. Ebensowenig ging eine Regung durch ihn hindurch, er schien nichtmal mehr etwas von seiner Umgebung mitzubekommen, denn als ein dem Geflügelhändler entflohenes Huhn wie aus dem Nichts laut gackernd knapp über Icariels Schulter geflattert kam, kam von ihm nichtmal ein Zucken mit den Augenlidern.
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Re: Die Stadt Akuya

Beitragvon Loeken Rokash » So, 06.12.15 * 22:41

In der Tat half es Loeken sehr, wenn Icariel ihm zu lächelte und immer wieder zeigte, das alles richtig verlief. Inzwischen war auch die Umgebung wieder in sein Blickfeld zurück gekehrt. Er hörte den Beiden still und aufmerksam zu, während er sich umsah. Zwar wieder ein wenig unruhig, aber er schaffte es sich zu beruhigen in dem er sich immer wieder in Erinnerung rief, das Icariel da war und auf ihn aufpasste. Loeken glaubte fest daran das er ihn vor Gefahren beschützen würde, auch wenn er selbst es lieber als naives Wunschdenken abtun würde. So lange er aber den Gedanken aufrecht halten konnte, war alles gut.
Als die Feder hervorgeholt wurde, fuhr er mit dem Kopf schnell herum und sah sie sehr interessiert an. Sie war schon seinen Federn ähnlich, aber eine komplett andere Farbe. So eine sah er bisher noch nie, selbst in der Wildniss kam ihm bisher nichts derartiges vor die Augen. Nur welche mit kleineren Federn.
Weiterhin interressiert sah er Icariel zu, was er da machte. Als das Huhn vorbei flog, erschreckte er sich und wich zwei Schritte von Icariel weg aus. Als dieser sich absolut nicht bewegte, beunruhigte das Loeken ein wenig. Langsam hob er die Hand und trat wieder an ihn heran, auf halben Weg zögerte er, aber dann hob er sie weiter und hielt sich fest an den Oberarm seines Freundes. Leicht rüttelte Loeken daran "I-Icariel?" Unsicher blinzelte er kurz zu Akira und erwartete eine Reaktion von seinem Freund. Er hatte absolut keine Ahnung was gerade passierte.
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Re: Die Stadt Akuya

Beitragvon Akira Kuromori » So, 06.12.15 * 22:52

Kurz zuckte auch Kira etwas erschrocken zur Seite, als da plötzlich ein Huhn geflattert kam, was er dann aber nur mit einem irritierten Kopfschütteln bedachte. Dummes Vieh, das musste sich auch ausgerechnet diesen Zeitpunkt aussuchen, um stiften zu gehen... Dass von Icariel nun keine Regung mehr ausging, ließ auch den Schwarzhaarigen leicht die Augenbrauen zusammenziehen, jedoch in Skepsis, und nicht in Sorge. Warum auch, Icariel war ein Fremder, da sorgte er sich nicht sonderlich schnell.
"Lass ihn." meinte er nur nüchtern an Loeken gewandt, als dieser Icariel leicht rüttelte, und bedeutete ihm auch mit einer Handbewegung, das sein zu lassen. Zwar wusste auch Kira nicht, was genau Icariel da machte, aber es war ja nicht auszuschließen, dass hier gerade etwas Magisches am Werk war - für ihn als Magier jedenfalls lag der Schluss relativ nahe. Und einen Magier, der gerade in Konzentration versunken war, störte man nicht, wenn man wusste, was gut für einen war. Ansonsten konnten unvorhergesehene Dinge geschehen.
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Re: Die Stadt Akuya

Beitragvon Icariel » So, 06.12.15 * 23:10

Auch auf das leichte Rütteln hin ging keine Regung durch Icariel, der sich voll und ganz dem hingab, was man allgemein als Aurensuche bezeichnete. Eine Feder war sozusagen ein kleiner Körperteil des Gesuchten, und mit seinen Engelskräften war es Icariel möglich, die Aura, die ihr anhaftete, zu erkennen. Jetzt musste er nur noch Spuren finden, die jenen an der Feder gleichten...
Recht unvermittelt öffnete Icariel wieder die Augen, nachdem einige weitere Sekunden verstrichen waren, und reichte Akira mit einem Lächeln die Feder zurück. "Habt Dank." sagte er zunächst bloß und richtete den Blick dann wieder auf Loeken, wobei er auch diesem ein weiteres Lächeln schenkte. 'Es ist alles in bester Ordnung.' schien es zu sagen, denn in keinster war Icariel Anspannung oder Besorgnis anzumerken. "Nun, ich habe zum Teil gute Nachrichten." wandte er sich wieder an Akira, dabei verblasste das Lächeln allerdings. "Ich konnte die Spur des Geschöpfes, zu dem diese Feder gehört, wahrnehmen, doch ich kann ihre Anwesenheit nicht in der Stadt spüren. Wer auch immer Euren Bruder entführt hat, hat die Stadt bereits verlassen." Keine guten Nachrichten, doch bevor sich der Schwarzhaarige deswegen aufregen konnte, hob Icariel bereits beschwichtigend die Hände.
"Doch ich kann mit Sicherheit sagen, dass sich der Übeltäter in westliche Richtung bewegt hat. Dort werdet Ihr fündig werden, doch ich rate Euch ab, jetzt noch aufzubrechen. Die Nacht bricht bald herein, und in der Dunkelheit zu reisen, wäre zu gefährlich."
Sorge strahlte bei diesen Worten nun durch Icariels Augen. Die Gefahr, ziehenden Dämonen über den Weg zu laufen, war nachts einfach zu groß.
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Re: Die Stadt Akuya

Beitragvon Loeken Rokash » Mo, 07.12.15 * 19:30

Sichtlich zuckte Loeken kurz zusammen als ihn Akira aufforderte das sein zu lassen. Das rütteln hatte er aufgehört, sein Griff am Arm seines Freundes löste Loeken aber nicht. Von Magiern hatte er ebenfalls genauso wenig Ahnung. Unruhig wartete Loeken ab und als Icariel endlich wieder die Augen öffnete und lächelte, fiel eine unsagbare und unsichtbare Last von ihm.
Das es Nachts dieser Tage umso gefährlicher war, konnte Loeken nur zu gut bestätigen. Aber er als unerfahrenes Wesen ohne wirklich nennenswerte Kampferfahrung, war wesentlich mehr in Gefahr als es wohl Akira sein würde. Trotz allem, sollte man Dämonen nicht unterschätzen.
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Re: Die Stadt Akuya

Beitragvon Akira Kuromori » Mo, 07.12.15 * 21:54

Mit skeptisch hochgezogener Augenbraue nahm Kira die Feder wieder zurück, als Icariel aus seinem tranceartigen Zustand wieder aufwachte. Zu der Frage, was jener jetzt denn eigentlich gemacht habe, kam er aber schon gar nicht mehr, denn Icariel begann auch schon zu sprechen, und obwohl die Worte wirklich nur zum Teil gut zu hören waren, war es aber alles, das Kira wissen musste.
"Danke für die Hilfe." kam es gerade so noch über die Lippen des Schwarzhaarigen, als sich jener auch prompt abwandte und auf das Stadttor zuschritt. Es war recht offensichtlich, was jener nun vorhatte - sich nach Westen begeben und nach seinem Bruder suchen. Die Warnung bezüglich der herannahenden Nacht hatte er entweder schon gar nicht mehr gehört, oder sie war ihm schlichtweg egal. Das ließ sich nach außen hin nicht erkennen, wohl aber, dass Kiras Miene fest entschlossen schien. Er hatte eine Richtung, einen ersten Schritt, wo er zu suchen anfangen konnte - er hatte absolut keine Zeit mehr zu verlieren.
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