Die Stadt Akuya

Die kleine Hafenstadt ist bekannt für ihr buntes treiben. Auch wenn Akuya nicht sonderlich groß ist, so ist sie dennoch eine Handelshochburg. Für ihre süßen Backwaren und ihre hochwertigen Stoffe ist Akuya weit bekannt, aber auch für die Lebensfreude und das gewisse etwas.

Re: Die Stadt Akuya

Beitragvon Icariel » Mo, 07.12.15 * 21:59

"Wa- ich sagte, es ist eine schlechte Idee, jetzt noch aufzubrechen!" rief Icariel dem Schwarzhaarigen in höchstem Maße vor den Kopf gestoßen hinterher. Also wirklich! Ignorierte ihn Akira etwa gerade, oder wollte jener einfach nicht hören? Egal was der Grund war, so ging das ja wohl wirklich nicht! Loeken einen kurzen Blick zuwerfend, setzte sich auch Icariel in Bewegung, um Akira zu folgen und davon abzuhalten, sich alleine auf den Weg zu machen. Das war wirklich eine ganz, ganz schlechte Idee, das musste jener doch einsehen.
"Ihr solltet WIRKLICH bis morgen warten. Ihr seid Eurem Bruder keine Hilfe, wenn Ihr von Dämonen verschleppt oder gar getötet werdet!" versuchte Icariel weiter an die Vernunft des Schwarzhaarigen zu appellieren, was aber sehr offensichtlich nicht von Erfolg gekrönt war, denn Akira ging unbeirrt weiter.
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Re: Die Stadt Akuya

Beitragvon Loeken Rokash » Mo, 07.12.15 * 22:36

Verdattert stand Loeken daneben und blickte den Beiden erstmal nur hinterher, bis auch er sich zögernd in Bewegung setzte und wenn es auch nur dafür war, um in Icariel' Nähe zu bleiben.
Da dies ein wenig Aufmerksamkeit von den umgebenen Menschen einholte, war ihm etwas seltsam zumute. Was man auch im Normalfall schlichtweg peinlich berührt nannte. Ausgerechnet er, der ohnehin bereits auffiel wie ein außerirdisches Wesen und da war auch noch Akira der sich vorhin mit dem Händler unweit von ihnen entfernt gestritten hatte, dieser im Moment immer noch kopfschüttelnd da stand und die arme verschränkt vor der Brust hielt. Icariel passte so gar nicht zu den Beiden und man konnte kaum glauben das dieser sich um ihn und nun auch noch um Akira kümmerte.
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Re: Die Stadt Akuya

Beitragvon Akira Kuromori » Sa, 05.03.16 * 0:25

Akira allerdings ließ sich nicht zum Halten bewegen, trotz der sehr vernünftigen Worte Icariels.
"Ich danke Euch für Eure Hilfe, aber wenn Ihr mir jetzt im Weg steht, werdet Ihr das bereuen." sagte der Schwarzhaarige in aller Gelassenheit und absolut nüchternem Tonfall, doch es war unverkennbar sein Ernst. Er hatte eine Spur, um seinen Bruder zu finden - Tag, Nacht, Dämonen, Banditen, das würde ihn alles nicht davon abhalten. Energischen Schrittes durchschritt Akira relativ bald die Stadttore, wo er beschwörend eine Hand zum Himmel hin streckte.
"Ignala, avis ignis, te clamo sic ad dominum tuum veni!" sprach er mit klarer, tiefer Stimme, und behielt den Blick dabei fest auf die Wolken über ihnen gerichtet. Einige Sekunden lang herrschte Stille, dann zerriss der Schrei eines Vogels die Luft, und mit einem Mal stach etwas grell Flammendes vom Himmel herab. Leicht ließ Akira den Arm sinken, sodass er jenen von sich gestreckt hielt, und kurz darauf ließ sich das Flammende darauf nieder - ein Phönix, dessen Schwingen aus loderndem Feuer zu bestehen schienen, und der aufmerksam die dunklen Augen auf Akira richtete. Der wiederum störte sich absolut nicht daran, dass ein brennender Vogel auf seinem Arm saß.
"Flieg nach Westen, Ignala. Halte Ausschau nach ihm, und wenn du ihn findest, kehre zurück zu mir." wies er den Phönix an, der daraufhin den schönen Kopf neigte, und sich gleich darauf auch schon abstieß, und in den Himmel empor stieg, um den Weg nach Westen anzutreten.
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Re: Die Stadt Akuya

Beitragvon Icariel » Sa, 05.03.16 * 0:32

Icariel konnte es nicht fassen, was er da hörte - der Kerl ließ sich wirklich nicht umstimmen, sondern drohte ihm auch noch! Nachdem er ihm geholfen hatte! Also, er als Engel war ja wirklich nicht nachtragend, aber diese Frechheit schlug dem Fass wirklich den Boden aus!
"Versteht Ihr denn nicht? Ihr seid in großer Gefahr, wenn Ihr während der Nacht-"
Abrupt verstummte Icariel mitten im Satz, und beobachtete mit großen Augen die Beschwörung, die sich vor seinen Augen abspielte. Ein durchaus beeindruckendes Schauspiel, aber mit einem schnellen Kopfschütteln brachte er sich zurück auf die wichtigen Gedanken. Entschieden trat Icariel vor Akira, um ihn dazu zu zwingen, ihm zumindest ins Gesicht zu sehen.
"Ihr mögt vielleicht das eine oder andere Ass im Ärmel haben, aber das wird Euch nicht vor den Dämonen retten, sollten sie über Euch herfallen! Glaubt mir, ich weiß, wovon ich da spreche!" versuchte er es erneut eindringlich. Na wunderbar, sollte Akira auf seinem Weg etwas zustoßen, dann wäre es seine Verantwortung, denn er hatte ihm ja überhaupt erst den Weg gewiesen... dabei hatte er hierfür wirklich keine Zeit, er sollte doch zu dieser Schule und hatte darüber hinaus schon Loeken seine Hilfe zugesagt!
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Re: Die Stadt Akuya

Beitragvon Loeken Rokash » Mo, 29.08.16 * 20:42

Überfordert wechselte sein Blick zwischen den Beiden Männern, die sich nicht wirklich unterhielten sondern mehr anschrien. Er verstand nicht warum sein neuer Freund diesen unfreundlichen Mann nicht einfach in Ruhe ließ. Soll er doch machen was er will, dachte sich Loeken.
Dieses Gezetere gefiel ihm immer weniger, es lockte immer mehr Schaulustige an und er spürte wie die Situation ihn immer mehr überforderte.
Schließlich schrie er lauter als die zwei "Hey, Typ der den Vogel gerufen hat!", kurz zuckte er zusammen und wunderte sich über sich selbst. Seine Haltung sank zusammen und er machte sich klein, als Akira ihn ansah.
Sprach aber dann weiter "W-Wieso bleibst du nicht über Nacht in der Stadt!", rief Loeken Akira zu, "Dein ... Vogel ...", er wusste nicht das man dieses Tier einen Phönix nannte, "... kann derweil suchen und morgen reist du weiter."
Aus Angst das dieser Mann ihn jetzt auch so anging wie Icariel fing er schon mal an ein zwei Schritte rückwärts zu gehen. Irgendwie war das keine gute Idee zu dem Fremden etwas zu sagen, aber das war nun zu spät.
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Re: Die Stadt Akuya

Beitragvon Akira Kuromori » Mo, 29.08.16 * 21:04

Akira bedachte Icariel mit einem enervierten Blick, und schnaubte schon beinahe amüsiert auf, als dieser im weismachen wollte, es nicht mit einem lächerlichen Haufen an Dämonen aufnehmen zu können. Tsk, wenn die wüssten, wozu ein Kuromori imstande war - ihre magischen Kräfte suchten ihresgleichen. Ein kleines Beispiel dafür hatte er ja gerade geliefert, denn einen Phönix des Feuers zu beschwören schaffte nicht bereits jeder dahergelaufene Lehrling. Ganz im Gegenteil, an dieser Art der Magie bissen sich viele Magier die Zähne aus.
"Wisst Ihr nicht." entgegnete Akira daher völlig nüchtern, wandte dann aber doch erstaunt den Kopf herum zu Loeken, als dieser die Stimme erhob. Nanu, der konnte ja doch hörbar sprechen. Mit einem Stoßseufzen fasste sich Akira mit zwei Fingern an die Nasenwurzel. Ernsthaft?
"Ich habe soeben erklärt, dass ich nicht gedenke, noch mehr Zeit zu verlieren. Mein PHÖNIX-" Er betonte dieses Wort besonders, da 'Vogel' als Bezeichnung für eine solche Kreatur einfach nur eine bodenlose Frechheit war "-fliegt suchend voraus, und ich folge ihm. So einfach ist das."
Damit wollte sich Akira erneut abwenden, um nun an Icariel vorbeizutreten und sich auf den Weg zu machen - da war fernes Donnergrollen zu vernehmen. Überrascht drehte sich Akira um und blickte zum Himmel auf der anderen Seite der Stadt. Ach herrje... von dort her zog ein Gewitter auf. Seufzend stemmte Akira beide Arme in die Hüften und blickte einen Moment überlegend zu Boden. Dann zuckte er mit den Schultern, und ging mit grimmigem Blick zurück in die Stadt.
"Gut. Ich werde heute Nacht noch hierbleiben."

Hinter ihm seufzte Icariel erleichtert auf. "Dann lasst uns alle ins Gasthaus einkehren, bevor es zu regnen anfängt." meinte dieser nun deutlich versöhnt klingend, und trat auf Loeken zu, dem er beschwichtigend und mit einem aufmunternden Lächeln eine Hand auf die Schulter legte. "Das war ein guter Vorschlag, den du gemacht hast." sprach er ihm ein Lob für die mutigen Worte aus.
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Re: Die Stadt Akuya

Beitragvon Loeken Rokash » Mo, 29.08.16 * 21:24

Erleichtert stieß Loeken einen tiefen Seufzer aus und hob den Blick zu Icariel hoch. Er lächelte ihn das erste mal fröhlich zu.
Aber ein klarer Blick kam nicht zustande da sein Freund sich zu drehen begann. Wie das denn? Fragte sich der Greif noch, bevor er nach vorne schwankte und seinen Kopf auf Icariels Schulter fallen ließ.
"Uhh ...", gerade wollte er sagen das es ihm plötzlich nicht mehr gut geht, seine Hand konnte er noch anheben und auf dessen Brust ablegen. Aber gar weit kam er nicht und kippte zur Seite. Die Aufregung überrollte ihn förmlich und die Folge war Ohnmacht.
Bis eben bemerkte Loeken das nicht, da seine Aufmerksamkeit deutlich auf alles und jeden gerichtet war. Insbesondere auf die Beiden diskutierenden Männer. Aber nun schienen sich die Beiden, besonders der Fremde beruhigt zu haben und Loeken hatte Icariels Aufmerksamkeit wieder für sich.
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Re: Die Stadt Akuya

Beitragvon Akira Kuromori » Mo, 29.08.16 * 21:33

Das mit dem Gasthaus schien unter den schlechten Wetterbedingungen wohl die vernünftigste Lösung zu sein. Doch das kommentierte Akira nicht weiter, denn er hatte eigentlich nicht vor, den Rest des Tages in der Gesellschaft der beiden dort zu verbringen. Es waren nur zwei Fremde, und er musste sich Gedanken über den Aufbruch morgen machen.
Ein wenig bekam er mit, dass hinter ihm etwas nicht stimmte, so dass er einen Blick über die Schulter zurückwarf und gerade noch beobachten konnte, wie das seltsame Wesen ohnmächtig gegen Icariel fiel. Mit einem leichten Kopfschütteln wandte sich Akira ab und ging voraus zum Gasthaus - diesem Loeken würde er auf sich gestellt keine drei Stunden des Überlebens geben...
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Re: Die Stadt Akuya

Beitragvon Icariel » Mo, 29.08.16 * 21:40

Verwirrt schob Icariel die Augenbrauen zusammen, als Loeken plötzlich zu schwanken anfing, und riss umso erstaunter die Augen auf, als dieser dann auch noch gegen ihn fiel, und das Bewusstsein verlor.
"Was- Loeken!" rief er erstaunt, aber... nichts zu machen. Beide Arme um ihn schlingend, konnte Icariel ihn lediglich davon abhalten, zu Boden zu stürzen, aber nicht verhindern, dass er das Bewusstsein verlor. Ihn mit einem Arm an sich gedrückt haltend, legte er die zweite Hand auf Loekens Stirn - nein, kein Fieber. Aber weshalb..? Nun, vielleicht lag es an der Aufregung, denn für Loekens Verhältnisse war jener doch ordentlich aus sich herausgegangen. Icariel seufzte. Das arme Ding.
Kurz in die Knie gehend, um die zweite Hand unter Loekens Kniekehlen zu schieben, hob er ihn hoch, und ging mit dem ohnmächtigen Greifendämon in den Armen zum Gasthaus. Dort gab Akira dem Wirt knapp Bescheid, dass er noch eine Nacht länger blieb, und rauschte auch schon die Treppe hoch in sein Zimmer, was Icariel doch etwas fester die Lippen aufeinander pressen und den Kopf schütteln ließ. Was für ein sturer... Mensch.
Auch Icariel wandte sich an Wirt und mietete ein Zimmer für die Nacht - eigentlich eines mit zwei Betten, doch der Wirt teilte ihm mit, dass leider nur noch ein einziges Zimmer frei war. Es war zwar für zwei Personen gedacht, verfügte aber nur über ein einziges, dafür größeres Bett. Das... war zwar nicht ganz das, was der Engel wollte, aber gut, wenn nichts Anderes frei war, war nichts Anderes frei. Dem Wirt dankend, ging auch er die Treppen hoch in das für sie vorgesehene Zimmer, und legte Loeken auf dem Bett ab. Die arme Kreatur sollte sich ruhig ausruhen, denn der nächste Tag würde wieder eine lange Reise für sie bereithalten.
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Re: Die Stadt Akuya

Beitragvon Loeken Rokash » Di, 30.08.16 * 14:59

Loeken war sehr erschöpft von alldem. Er war gezwungen sich in eine Stadt voller Fremder zu gehen und dann ging er auch noch zwischen seinen Freund und dem anderen Mann. Was für ein Tag.
Bis zum nächsten Morgen schlief er in einem derartigen Tiefschlaf die gesamte Nacht durch. Am Morgen weckten ihn die Geräusche von der Straße, die leicht durch die Fenster drangen.
Langsam begann er sich auf zu setzen und strich sich mit einer Hand die Feder artigen Haare aus dem Gesicht. Ein merkwürdiges Ziehen durchfuhr einen seiner Flügel. Als er diesen begutachtete seufzte er leicht. Einige Federn waren vom herumwälzen in der Nacht so zerzaust das sie fast in die entgegen gesetzte Richtung standen.
"So ein Mist ...", murmelte er vor sich hin während er begann diese irgendwie wieder in die richtige Richtung zu bekommen. So lange er sie in die Richtung strich wo sie zeigen sollten tat das schon gut genug. Die meisten von denen werden aber wohl ein paar Tage abstehen.
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