im Waldteil der Aquarinen

Re: im Waldteil der Aquarinen

Beitragvon Yashiro Saito » Fr, 12.04.13 * 20:29

Der stinkende Dämon jaulte laut auf, ließ dabei seinen Säbel zu Boden fallen und fasste sich mit beiden Klauen in den Schritt. Als der Schmerz dort nach zu lassen schien, blitzte sein Blick förmlich hoch zu Kureno.
Das hätte er wohl besser nicht tun sollen. Knurrend hob der Dämon die Waffe auf.
"Du wiederborstiges Vieh . . .", knurrte er ihn an und betitelte Kureno nicht anders. Langsam erhob sich sein Arm, in dem der Säbel lag und "Tschak!" rammte er ihn dem in den Bauch. Wohl gemerkt an wichtigen Organen vorbei.
"Oooh~ was für ein schön rotes Blut du hast~", spottete dieser mit lieblicher Stimme. Mit seinen Klauen fuhr er anschließend über dessen Haut, unterhalb der Wunde und leckte sie dann genüsslich ab. "Mmmh~"
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Re: im Waldteil der Aquarinen

Beitragvon Kureno Ikashi » Fr, 12.04.13 * 21:27

Wie wild rüttelte und zerrte Kureno an seinen Fesseln, doch es half einfach nichts. Sie gaben nicht nach, und so konnte er seine Chance zur Flucht nicht nützen, als der Dämon von dem Tritt handlungsunfähig war.
Grauenerfüllt verfolgte er, wie sich das stinkende Vieh wieder aufrappelte und dabei den Säbel anhob - es würde doch nicht-
"AAAAAAAAAH!"
Der Schmerz war so brennend, dass Kureno mit einem Ruck den Kopf in den Nacken und die Augen weit auf riss. Warmes Blut quoll aus der Wunde und lief seinen Körper hinab, wo es den Höhlenboden unter ihm mit einem feinen Tröpfchenmuster benetzte. Erstickte Laute, die von dem puren Schmerz der kalten Klinge in seinem Leib sprachen, drangen aus Kurenos Kehle, während der Dämon genießerisch von seinem Blut kostete.
Heiße Tränen schossen dem Rothaarigen in die Augen, der aber für größere Regungen zu sehr unter Schock und Schmerzen stand. Der unnachgiebige Stahl des Säbels war völlig mühelos in seinen Körper eingedrungen, wie ein Messer, das durch warme Butter glitt. Genauso mühelos würde es ihn von oben bis unten aufschlitzen, das stand völlig außer Frage.
Nein... hallte es durch Kurenos Kopf, doch was half das schon? Er war schwer verwundet, und selbst wenn der Dämon ihn noch am Leben ließ, würde es nicht lange dauern, bis er verblutete. Aber... das konnte doch nicht das Ende sein! Das durfte es nicht, das durfte es einfach nicht...
Mit einem weiteren, gebrochenen Laut kniff Kureno fest die Augen zusammen und ließ den Kopf wieder nach vorne fallen. Der Schmerz war so stark, dass es alles andere überlagerte, und er von seiner Umgebung kaum mehr etwas wahrnahm.


t.b.c.: die Umgebung; das Gebirge; Aquarinen-Höhle
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Re: im Waldteil der Aquarinen

Beitragvon Yashiro Saito » Fr, 12.04.13 * 23:14

In der Zwischenzeit dauerte Yashiro es zu lange. Er fragte sich, wie lange Kureno da draußen bleiben wollte.
Bisher hatte er die Befehle ja befolgt, aber nun war ihm wohler nach zu sehen wo Kureno war. Irgendetwas stimmte nicht, der Packt zwischen ihm fing an zu schwinden. Das bereitete ihm Sorgen.

An der Stelle wo der Wolf noch immer beinahe unberührt liegt, sah sich Yashiro schnell um.
'Wo ist er?', schoß ihm durch den Kopf.
Das erste mal seit langem, versuchte Yashiro sich an der Aura-Spürung, die allerdings wahrscheinlich noch lange nicht so sein wird wie sie einmal war. Nach all den Jahren diese Fähigkeit mal wieder entstaubt und verwendet.
Still stand er da und spürte nur obeflächliche Auren, die sogar ein Unbegabter spüren würde. So hilft das wohl nichts. Dann machte er sich Licht indem er sich wieder erleuchtet.
'Schleimige Spuren?', er kniete sich auf ein Knie neben die Spur und tastete auch neben dem Schleim den Waldboden ab. Wer würde da wohl schon freiwillig reinfassen?
Der Gestank war bis eben auch noch nicht verflogen. Angewieder rümpfte er die Nase, erinnerte sich aber nicht an derartige Dämonen. Angewieder folgte er der Spur und dem wiederwertigen Gestank bis zu einer Höhle. Von dort aus in dem Moment wo er ankam, einen Schrei gehört hatte.
Schnell verwandelte er sich in einen Geist und glitt geschmeidig durch die Felsen bis ins Innere der Höhle. Yashiro konnte seinen Augen nicht trauen, was sich ihm da bot.

Bevor ihn der Dämon überhaupt bemerken konnte, hatte Yashiro ihn mit seinem Stab aufgespießt. Ein furchtbares Gegröle hallte durch die Höhle und dumpf fiel der Körper des eben getöteten Dämons zu Boden.
Sofort machte sich Yashiro daran Kureno von da runter zu holen und beeilte sich. Sich umsehend erblickte er Kureno' Klamotten, die allerdings so stark von dem Dämon angeschleimt wurden, das es wohl der Wunde nicht gut tat. Kurzum entschloss er sich doch, das Zeug auf die andere Seite zu drehen und die Wunde erstmal zu umbinden. Sonst würde Kureno noch vor Blutverlust in seinen Armen sterben. Eine furchtbare Vorstellung wie er fand.

Zurück in seiner Höhle legte Yashiro ihn auf der Plattform ab, ca. einen Meter vom Fluss der durch die Höhle fließt. Da es klares Gebirgswasser ist, würde die Wunde auch sicher sauber. Vorsichtig entfernte er den schmutzigen Lappen, was einmal Kureno' Kleidung war und sah sich die Wunde an. Schnell holte er aus dem Nebenraum, der hinter der seltsamen Wand mit der angedeuteten Tür lag, ein sauberes Stoffstück und reinigte die Wunde sorgfälltig.
In der Höhle gab es auch noch andere dieser eigenartigen Blumen, nicht nur die essbaren. Sonderen auch welche, diese die gleichen Wirkungen wie die verschiedensten Kräuter sie hatten. Gewusst wie und welche Yashiro nehmen musste, stampfte er in einer Schale aus Stein ein paar dieser Blumen zu einem Brei. Der anschließend auf die Wunde geschmiert wurde.
Irgendetwas in Yashiro schien ihn zu drängen, die Hand auf die Wunde zu legen. Er wusste nicht was es ist, aber doch das es richtig war. Sanft legte er die Hand darauf und gab so schließlich dem drängenden Gefühl nach.
Die Fläche unter seiner Hand erleuchtete sich, was die Wunde und einen Zentimeter weiter um diese herum betrifft. Die Kräutermischung wurde gleichzeitig als desinfizierendes Mittel verwendet, während sich anschließend die Wunde schloss. Zwar nicht sehr stark und würde sicher bei heftigen Bewegungen wieder aufreißen, aber sie war geschlossen.
Verwundert hob Yashiro seine Hand an und starrte für ein paar Sekunden auf seine Handfläche.
'Was war das eben? Heilmagie? . . .', rätselte er mit sich.

Zufrieden säuberte er Kureno im gesamten noch und durchsuchte die älteren Kleidungen von dem Forscher der hier zu wohnen schien aus einer Truhe im Raum nebenan. Ein schlicht gehaltener Schlafanzug aus Seide gefunden, zog er ihm diesen über. Auf eventuelle laute von Kureno oder irgendwelche Verfluchungen hörte er nicht.
Dann hob er ihn an und verschwand mit Kureno in den Armen durch die steinerne Wand, die wie einer Tür aussah. Bekannt als: Der Raum nebenan.
Dahinter befand sich sein Schlafgemach, das ebenfalls mit hellblauen Pflanzen beleuchtet war. Das Bett schön weich und aus 'echtem' Holz.

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