Hungrige Pfade

Re: Hungrige Pfade

Beitragvon Marushka Asketias » So, 29.11.15 * 0:52

Selbstgefällig hob Marushka seinen Kopf an und lächelte dabei weiterhin hämisch. Was für ein Triumph, einen Drachen in die Falle gelockt. Er genoß es förmlich.
"Einen Teufel werd ich tun", wieder ein leises lachen, "Sobald ich es abnehme würde deine Drohung auch Sinn machen. So allerdings ...", er schritt gemächlich auf Luthren zu, "... hast du absolut keine Chance mir auch nur ein Haar zu krümmen."
Das Collier ist wie bereits erwähnt ein Halsband, Marushka' Spezialität. Es verhindert jegliche Gewalt gegen den jenigen, der seinen Namen auf das "Band" geschrieben hatte - mit Blut nebenbei angemerkt - in diesem Fall Marushka selbst. Desweiteren lässt es sich nur von Marushka abnehmen, außer jemand würde ihn töten. Tja dann, wäre Luthren mit einem mal wieder frei, da es sofort abfallen würde. Zu blöd das Marushka selbst, stark genug ist um sich ordentlich zu wehren. Und wer weiß, vielleicht würde er auch ein Stück weit gegen einen Drachen ankommen, wohl aber der Ausgang von so einem Kampf ist unbekannt.
Die paar Meter Abstand waren leicht überwunden und mit einem schnellen letzten Schritt nach vorne drückte er Luthren gegen die Wand. Eine Hand landete über dessen Schulter, die andere setzte Marushka neben seiner Hüfte an. Sein Kopf kam so nahe das sich die Lippen der Beiden fast berührten "Du bist ab jetzt schwach wie ein Menschenkind. Und daher bist du völlig wehrlos, gib dir keine Mühe.", flüsterte er. Auch wenn Luthren jetzt versuchen würde ihn weg zu stoßen, er stand wie ein Fels vor ihm und würde sich keinen Meter bewegen.
Die Worte 'Du bist ab jetzt schwach wie ein Menschenkind' sind für das Halsband wie ein Befehl, der Befehl jegliche Muskelanspannung von Luthren' Körper zu unterbinden und sei es mit Schmerzen, wenn Luthren es zwanghaft versuchen würde. Und wenn sein Opfer auch nur daran dachte, seinem 'Herrn' jetzt eine Kopfnuss zu geben oder ihn bei 'nem Kuss in die Zunge zu beißen, dazu würde das Opfer gar nicht kommen. Wird ebenfalls unterbunden und wenn nötig auch hier mit Schmerzen.
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Re: Hungrige Pfade

Beitragvon Luthren » So, 29.11.15 * 1:26

Noch nie in seinem ganzen Leben hatte sich Luthren auch nur annähernd in so einer Situation wiedergefunden. Noch nie in seinem Leben hatte es jemand gewagt, so mit ihm zu sprechen, geschweige denn so mit ihm umzugehen - verständlicherweise, unter seinesgleichen war er schließlich ein Prinz, und andere Wesen legten sich für gewöhnlich nicht mit Drachen an. Ehe er sich versah, hatte er plötzlich die Wand im Rücken, mehr noch, er wurde regelrecht dagegengedrückt, und im ersten Moment stand in den goldenen Augen darüber nur ein völliges Unverständnis. Ungläubigkeit darüber, dass das wirklich geschah, dass so etwas überhaupt im Bereich des Möglichen lag. Er war ein Prinz! Das... das passierte nicht mit Prinzen, das war einfach nicht möglich, so lief das nicht!
"Närrischer-"
Was auch immer der Rothaarige seinen Gegenüber nun nennen wollte, es blieb ihm im Halse stecken, als er Marushkas Worte hörte, und noch in der gleichen Sekunde spürte, wie ihn die Kraft verließ. Weit riss Luthren bei diesem unbekannten Gefühl der Schwäche die Augen auf - es war nicht so, dass er nun einen völligen Schwächeanfall oder derlei erlitt, doch er spürte deutlich, wie die Kraftlosigkeit durch seine Glieder kroch. Augenblicklich noch versuchte der Rothaarige, Marushka mit einem Arm von sich zu stoßen, doch als Resultat davon zuckte Schmerz wie ein Blitz durch seinen gesamten Arm und bis zur Schulter hoch.
"AH!" schrie Luthren überrascht auf und zog den Arm augenblicklich zurück, presste ihn beinahe schützend gegen die eigene Brust und verzog das Gesicht - ebensowenig wie diesen Umgang oder eine Gefahrensituation generell, war er Schmerz gewohnt. Dennoch funkelten die goldenen Augen hasserfüllt, als er dem Blick des Anderen standhielt, der ihm so nahe war, dass es Luthren alleine davon schon unangenehm durchfuhr.
"Du hast keine Ahnung, wer ich bin!" zischte er ihm entgegen, und so langsam fühlte er Panik in sich aufsteigen. "Wenn du mir auch nur ein Haar krümmst... dann kannst du dich darauf gefasst machen, dass eine ganze Armee an Drachen dein kleines Schlösschen hier bis auf die Grundfesten niederbrennt, und deine jämmerlichen Knochen gleich zusammen damit!" drohte er ihm.
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Re: Hungrige Pfade

Beitragvon Marushka Asketias » So, 29.11.15 * 2:26

Auf die Drohung verschwand das hämische lächeln aber nicht von Marushka' Gesicht. Und dieser hasserfüllte Blick, es machte ihn scharf.
"Sieh an, das eingebildete Drachlein hat es immer noch nicht kapiert ...", spott lag in seiner Stimmlage und bewegte sich zu dessen Ohr, "... ich sagte du bist wehrlos. Und finden ...", ein kurzes kichern, "... wird dich hier niemand!"
Um dem angewiederten Luthren den nächsten Schlag zu versetzen leckte Marushka einmal vom Ohrläppchen beginnend am Rand dessen Ohres bis zur Kurve entlang und wandte sich von dort in die Mitte des Ohres. Die Zunge natürlich genau dafür extra freucht.
Die neben dessen Hüfte befindende Hand fuhr hinter den Rücken und zog ihn an sich heran. So nahe, das Luthren seine Härte in der Hose ganz gut spüren müsste. Die andere Hand wanderte von der Hand an dessen Arsch und kneifte ihm zwischen die Backen und nicht gerade zimperlich. Marushka packte ordentlich zu.
Vielleicht konnte man auch deutlich spüren, wie viel Spaß er hatte, den Drachen zu quälen. Der von sich so eingenommen ist, zu glauben es würde ihm jetzt noch etwas helfen. Schon bald wird sich zeigen, das Marushka keine halben Sachen machte und jetzt erst schon gar nicht mehr aufhören würde. Er spielte sogar mit dem Gedanken, den Drachen zu behalten. Eigentlich, brachte er seine Opfer dorthin zurück, wo er sie her hatte und verschwand dann spurlos. Aber ein Drache ... nun, das ist natürlich etwas anderes. Und natürlich war das ein Schönling hoch drei, wer wäre da so blöd so einen einfach wieder laufen zu lassen?
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Re: Hungrige Pfade

Beitragvon Luthren » So, 29.11.15 * 2:49

Eingebildetes Drachlein?! Hier war jemand ganz anderer eingebildet! Die innere Empörung des Rothaarigen war nicht gerade niedrig, doch sie kam nicht gegen die weiter aufsteigende Panik an, die mit klammen Fingern nach seinem Herzen griff. Denn auch, wenn Luthren es mit jeder Faser seines Seins zu leugnen versuchte, so wusste er tief in seinem Inneren dennoch, dass Marushka... Recht hatte. Niemand würde ihn hier finden, wo er selbst doch nicht einmal wusste, wo genau sie sich befanden. In diesem Gedanken lag eine so unfassbare Verzweiflung, dass Luthren es sich einfach nicht erlauben konnte, das zuzugeben - zumal er ohnehin von einer Welle des Ekels überrollt wurde, als ihm der Andere übers Ohr leckte.
"Widerlicher Bastard!" entfuhr es Luthren aufgebracht und von Ekel erfüllt, und entschieden ruckte er mit dem Kopf zur Seite hin weg, um sich der Zunge zu entziehen. Beide Hände drückte er gegen Marushkas Brust, doch recht viel brachte es ihm nicht. Ihm fehlte die Kraft, um den Anderen von sich zu drücken, und wenn er versuchte, sie dennoch aufzubringen, ließ ihn der daraus resultierende Schmerz erneut das Gesicht verziehen.
"Nehmt Eure Hände von mir! Ich- AH!"
Wieder kam Luthren nicht dazu, seinen Satz zu vollenden, denn in diesem Moment hatte Marushka ordentlich zugepackt, und so langsam begann die Panik alles andere zu überlagern. Es war eindeutig, worauf das hinauslief, denn viel zu deutlich konnte der Rothaarige bereits die Erregung des Anderen spüren die sich bereits als leichte Beule in dessen Schritt abzeichnete, und gegen seinen eigenen drückte. Aber das konnte dieser Mistkerl doch nicht einfach machen! Vehementer versuchte Luthren, Marushka von sich zu drücken, doch erneut blieb es ohne jegliche Wirkung.
"Lasst mich los, auf der Stelle! Ich befehle es!" forderte der Rothaarige, doch so langsam schlich sich die Angst in seine Stimme, während er weiterhin versuchte, sich irgendwie aus dem Griff des Anderen zu befreien. Doch egal wie sehr er sich wand, es blieb erfolglos.
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Re: Hungrige Pfade

Beitragvon Marushka Asketias » So, 29.11.15 * 3:04

'Wiederlicher Bastard' ist ein Kompliment für Marushka, es war Musik in seinen Ohren. Und als sich die Stimme seines Opfers veränderte, war das eine weitere Freude. Er konnte zwar noch nicht genau deuten, in welche Richtung die Stimme sich entwickelte, aber meistens war es Wut, Angst, Verzweiflung oder bitterliches weinen.
Was auch immer davon eintraf, ihm bereitete es Freude.
"Na komm, lass uns Spaß haben, hehehe.", mit einem mal ließ er den Drachen los und eine Hand hatte mit einem mal ein Handgelenk von Luthren umschlungen. Ohne das dieser großartig protestieren konnte, was er ja auf dem Weg ins Zimmer tun konnte, zog er ihn hinter sich her.
"Lass uns Spaß haben ...", fügte er nach und zog ihn auf den Flur zu den Treppen. Er steuerte den ersten Stock an.

Zum selbigen Augenblick stand oben an der Ecke ein jung aussehender Mann, mit dunklen smaragdgrünen Haaren. Dessen Augenfarbe den Haaren gleich, nur etwas heller. Der Fremde, zeigte sich äußerst selten und würde auch gleich wieder spurlos verschwinden.
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Re: Hungrige Pfade

Beitragvon Luthren » So, 29.11.15 * 3:15

Es war zum Verzweifeln - egal wie sehr er versuchte, sich zu wehren, er könnte es genausogut einfach bleiben lassen. Es hatte keinen Zweck, er brachte nicht die Kraft auf, um irgendetwas zu unternehmen, zu stark wurde der Schmerz, den ihm das Collier bereitete, wenn er es nachdrücklicher versuchte. Als Marushka ihn mit sich zog, mit den Worten 'Spaß' zu haben, lief es Luthren eiskalt den Rücken hinunter, und sein Herz begann schneller zu schlagen - aber ganz sicher nicht aus Freude.
"Nein! Lasst mich los, ich befehle es! Auf der Stelle!" wiederholte der Rothaarige seine Worte von eben und versuchte dem Zerren des Anderen Widerstand zu leisten, doch auch das funktionierte nicht. Gegen seinen Willen wurde er mitgezogen, und bei der Treppe angekommen, weiteten sich die Augen des Drachen, als er eine weitere Person am oberen Ende sah. Da! Da war jemand! Da war Hilfe! Doch als hätte der Fremde diesen kurzen, wilden Hoffnungsschimmer wahrgenommen, wandte sich jener einfach ab und verschwand, sodass dem fassungslosen Luthren das Herz wie ein Eisklumpen in die Hose rutschte. Das... konnte doch einfach nicht wahr sein...
"Abschaum, lasst mich endlich los!" protestierte Luthren ein weiteres Mal energisch, und da er nicht die Kraft hatte, sich loszureißen, versuchte er eine andere Taktik, indem er sich einfach fallen ließ, sodass er als Resultat auf der Treppe saß, und sich so schwer wie möglich machte. Als ob er auch nur irgendetwas unversucht lassen würde, um dem Vorhaben des Anderen zu entgehen.
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Re: Hungrige Pfade

Beitragvon Marushka Asketias » So, 29.11.15 * 18:13

Marushka brauchte nicht zu dem Fremden zu sehen, er wusste er war da und beobachtete ihn und seinen Besuch. Oder vielleicht diesmal auch sein Eigentum, wer weiß das schon.
Amüsant findend was sich Luthren alles einfallen ließ, um ihn davon ab zu halten das er sich an ihm verging, ließ er dessen Hand los und sagte etwas auf einer anderen Sprache, eine längst vergessene hier auf der Erde "Yoru, bring ihn ins goldene Zimmer."
Yoru oder voller Name Yorusaki, lebt mit Marusha hier in dem Anwesen. Was genau es mit Yoru auf sich hatte, hat selbst Marushka nie wirklich in Erfahrung gebracht. Das erste mal das er gezwungen war, jemanden auf Dauer in seinem Heim zu akzeptieren. Er hätte ihn auch töten können, um ihn los zu werden, es wäre ein leichtes gewesen. Der damals noch unerfahrene Yoru war keine Herausforderung, anders als heute. Denn der eigenartige Mann kann Dinge, die Marushka so nie gesehen hatte.
Nach der Aufforderung an Yoru ging er lautlosen Schrittes die Treppe weiter hoch, bis man ihn kaum mehr sah. Er blickte nicht einmal zu Luthren zurück, immerhin konnte er sich auf Yoru verlassen. Erst dann als man Marushka kaum mehr sah tauchte aus der Wand der fremde Mann, mit den dunklen smaragdgrünen Haaren heraus und stand plötzlich neben Luthren. Das einzige was dieser nur machen musste war, ihn an der Schulter nur mit den Fingerspitzen einer Hand zu berühren und schon zog Yoru den Drachen durch das Gemäuer des Anwesens. Sie tauchten in der Mitte des geforderten Zimmers aus dem Boden wieder heraus. Durch eine Wand mit genommen zu werden, füllte den Körper der 'Mitreisenden' mit einer vertrauten Wonne, was auch immer das vertraute Gefühl auslöste ist von der Person abhängig die mit genommen wird.

In dem Zimmer waren stilvolle alte Möbelstücke, dunkles Holz und goldenen Verzierungen. Alles in allem waren die goldenen Verzierungen an den Möbeln nicht zu viel, so das es nicht überladen wirkte. Und doch wirkte das Zimmer sehr edel. Ein Himmelbett mit roten Vorhang, dieser ebenfalls goldenes Muster hatte, das vom Boden bis zum Rand der Matratze des des Bettes ging. Die großen Fenster des Anwesens ließen viel Licht in das Zimmer.
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Re: Hungrige Pfade

Beitragvon Luthren » So, 29.11.15 * 20:55

Für einen Moment hatte Luthren bereits seine Chance zur Flucht gesehen, denn Marushka ließ ihn los, ohne weitere Anstalten zu machen, ihn gewaltsam mit sich zu ziehen. Doch da hatte der Rothaarige die Rechnung ohne den grünhaarigen Mann gemacht, denn noch ehe Luthren die Gelegenheit nützen konnte, tauchte jener plötzlich neben ihm aus der Wand auf, sodass der Drache erschrocken zur Seite hin wegzuckte - war das ein Geist?! Der Gedanke schoss Luthren äußerst klar durch den Kopf, doch zu mehr, als einem erschrockenen Aufreißen der Augen kam er nicht. Es brauchte nur die Berührung des Fremden, und mit einem Mal wurde er durch Wände und Decken gezogen, und fand sich in einem gänzlich anderen Raum wieder. Unter anderen Umständen hätte das Zimmer mit den vielen Goldapplikationen durchaus seinen Geschmack getroffen, doch daran verschwendete Luthren nun wirklich keinen Gedanken mehr.
Im ersten Moment war er trotz des angenehmen Gefühls, dass das Wandeln durch Wände hervorgerufen hatte, schreckensstarr, und es dauerte einige Herzschläge, bis er die Lähmung abschütteln konnte. Die folgenden Bewegungen geschahen dafür umso schneller.
"Fass mich nicht an!" schrie er den grünhaarigen Mann an und schlug dessen Hand von sich, dann rappelte sich Luthren in Sekundenschnelle auf und stürzte auf die Tür zu. Er hatte keine Ahnung, wo genau im Schloss er sich gerade befand, aber das spielte für ihn jetzt auch keine Rolle - Marushka war (noch) nicht hier, das war seine Chance zur Flucht. Dieses Collier würde er schon noch irgendwie loswerden, aber erstmal musste er hier raus. Dringend.
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Re: Hungrige Pfade

Beitragvon Marushka Asketias » So, 29.11.15 * 21:31

Bevor Luthren die Tür erreichen konnte, öffnete Marushka sie und trat vor ihn. Immer noch dieses hämische Lächeln auf den Lippen, ein wenig war es schon Grinsen.
"Da bist du ja", sprach er mit anzüglicher Stimme, "Wie sieht es aus, das Zimmer dürfte doch deinem Geschmack entsprechen."
Marushka setzte sich in Bewegung und drängte Luthren rückwärts, soweit bis dieser mit seinen Kniekehlen am Bettrand anstand, mit einem kräftigen Schubs verfrachtete er den Rothaarigen auf das Bett. Von oben herab betrachtete er sein Opfer mit deutlich gierigem Blick, fehlte nur noch das ihm der Sabber aus dem Mund floß.
"Mal sehen ... was stelle ich mit dir an ...", in seinem Kopf spielte er alle möglichen Szenarien ab die er schon mit anderen Opfern veranstaltet hatte. Aber es wollte ihm nichts einfallen, was er noch nicht gemacht hatte. Oder ... hm, da war noch etwas übrig.

Yoru der da immer noch stand verzog angewieder das Gesicht und verschwand in der Wand. Nicht weil er angeekelt war, was Marushka mit Luthren vor hatte. Nein, Yoru WOLLTE das er das mit ihm machte, aber leider hat Marushka kein Interesse an jenen die das wollen. Diesem Mann bereitet quälen Freude.
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Re: Hungrige Pfade

Beitragvon Luthren » So, 29.11.15 * 22:11

Als Marushka unmittelbar vor ihm durch die Tür kam, setzte dem Rothaarigen für einen Moment der Herzschlag aus, und ehe er sich versah, wurde er auch schon rücklings gegen das Bett gedrängt. Mit einem gedämpften 'Flummmph' fiel er auf die Matratze, die ob der plötzlichen und schwungvoll auf ihr gelandeten Last noch etwas nachschwang, und so langsam dämmerte es dem Drachen, dass seine Chancen auf Rettung rapide gegen Null schwanden. Hastig zog er die Beine aufs Bett und robbte rücklings von Marushka weg, bis er mit dem Rücken gegen die Wand stieß.
"Ich, ich kann dir Gold geben!" platzte es dann plötzlich und durchaus panisch unterlegt aus Luthren heraus, als er ganz am Kopfende des Bettes sitzend die Knie eng an die Brust anzog. "Gold und Edelsteine, was und wieviel du willst! Geld, Ansehen, Ruhm und Macht - ich kann dir das alles geben, du musst mich nur laufen lassen!"
Von der Arroganz und den wütenden Worten war nicht mehr viel übrig, denn der Rothaarige hatte erkannt, dass ihm das nicht helfen würde. Und sollte Marushka diese Dinge alle ausschlagen... blieb eigentlich nichts mehr übrig, außer den weiteren Versuchen, zu fliehen. Wenigstens war der andere Mann verschwunden, dann würde das vielleicht sogar funktionieren, wenn er einen günstigen Moment abpasste...
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