Osttor - vor der Stadt

In der blühenden Stadt Siranea trifft man jede Art von Lebensstil und jede Art von Wesen an. In dieser Stadt achtet jeder auf den Anderen. Siranea ist bekannt für die Zucht von besonders starken und schnellen Pferden.

Osttor - vor der Stadt

Beitragvon Cyarian Nirith » Mi, 13.11.13 * 19:09

cf.: Städte und Dörfer; Siranea; Straßen von Siranea;

Das Osttor ist ein riesiges Tor, das Nachts geschlossen wird. Über die Wachen am Tor kommt man dann noch durch eine Tür neben dem Tor ins innere der Stadt.
Vor dem Tor werden große Reise- oder Schaustellergruppen immer überprüft. Kleine Reisegrüppchen hin und wieder, wenn sie einmal etwas zwielichtig aussahen. Ansonsten nur selten einzelne oder drei Personen.
Personen ganz alleine, werden akribisch beobachtet, wie diese Person sich verhält - Blick, Haltung, Gang.

In etwa drei Kilometer auf der einen Seite der Hauptstraße sieht man einen Waldrand. Auf der anderen Seite waren Felder und eine etwas hügelige Landschaft. Ein Weg zum Waldrand führte gleich vor dem Tor dorthin und in etwa 500Meter weiter vorne der großen Straße ein Feldweg in die andere Richtung.

Cyarian ging erst kurz vor dem Osttor von seinem Tempo herab. Immerhin war es zu auffällig wie ein Pfeil aus dem Tor raus zu maschieren. Unnötige Aufmerksamkeit brauchte er im Moment grade nicht unbedingt, auch wenn sich seine schlechte Laune wieder verflogen hat.
Ihm fiel sofort eine Wache ins Auge, diese seinen Blick auf ihn richtete, darauf tat dies auch die zweite Wache neben der ersten. Sie tuschelten etwas und schienen immer nervöser zu werden, als Cyarian auf die Zwei zuschritt. Der Weg zum Waldrand war sein Ziel, dort musste er direkt an den Beiden vorbei.
Die Nervosität der Wachen war unterschiedlicher Natur. Die eine kannte Cyarian aus einer früheren Auseinandersetzung und die andere starrte förmlich Tai total nervös an, diese wohl auch bereits einen Vorfall mit dem Pechvogel hatte.
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Re: Osttor - vor der Stadt

Beitragvon Taiko Hikawa » Mi, 13.11.13 * 19:45

cf.: Städte und Dörfer; Siranea; Straßen von Siranea;


Kein einziges Mal hatte Tai nennenswert aufgeblickt oder sich gerührt. Ebensowenig war auch nur irgendein Wort von ihm gekommen, denn er hatte gerade absolut keine Ahnung, was er sagen sollte. Sarian hatte ihm eine ordentliche Backpfeife verpasst, da konnte man doch wirklich nicht von ihm verlangen, so zu tun, als wäre gar nichts gewesen, aber andererseits wusste er auch nicht, was er deswegen machen sollte. Von Sarian eine Entschuldigung verlangen? Natürlich, als ob er das zusammenbrachte... und wenn die Launen seines Meisters so schnell umschlugen, konnte er nichtmal ausschließen, nicht noch eine gescheuert zu bekommen.
Das leise Getuschel der beiden Torwachen war es schließlich, das Tai wieder aufblicken ließ - und erschrocken hob er beide Augenbrauen an. Die eine Wache, das war doch...? Hastig legte Tai etwas an Tempo zu, sodass er rechts von Sarian dicht hinter jenem ging, um keinen direkten Blickkontakt zu der Wache zu ermöglichen. Dass dieser ihn trotzdem bereits bemerkt hatte, war Tai nur zu gut bewusst, und augenblicklich noch senkte er den Blick erneut gen Boden, sodass ihm die violetten Haare vorfielen, und seinen Blickradius wie einen Vorhang abschirmten. Mit etwas Glück würden die beiden sie einfach vorbeilassen, ohne dass -
"He, einen Moment mal."
Innerlich sog Tai einmal tief die Luft an. Das war ja klar gewesen... Ganz vorsichtig, als ob eine zu plötzliche Bewegung umgehend noch eine Katastrophe heraufbeschwören könnte, hob Tai den Blick wieder an und spähte ebenso vorsichtig durch die violetten Strähnen hindurch. Die beiden Wachen hatten sich von ihren Posten gelöst und blockierten den Weg aus der Stadt hinaus - man sah beiden deutlich genug an, dass sie damit nicht besonders glücklich waren, doch offenbar war das Pflichtgefühl der beiden größer als ihre Nervosität.
"Haltet einen Moment ein. Was befindet sich in dieser Tasche?"
Mit der Hellebarde wies die eine Wache auf Tais Tasche, die zum Bersten voll gepackt war. Tai schluckte schwer.
"N-nur meine Habseligkeiten, Herr..." erklärte er kleinlaut, peinlich genau darauf bedacht, bloß keinen Blickkontakt herzustellen. "Hauptsächlich Bücher und etwas Kleidung."
Es fiel ihm ziemlich schwer, gegen den Kloß in seinem Hals anzukommen, und angespannt wartete er darauf, was als nächstes passieren würde.
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Re: Osttor - vor der Stadt

Beitragvon Cyarian Nirith » Mi, 13.11.13 * 20:24

"Ich habe keine Zeit für unnötiges Gequatsche, was ist nun - können wir weiter?", fuhr Cyarian ohne jeglichen Anstand die Wache an die Tai angesprochen hatte.
Bevor diese aber zur Antwort ansetzen konnte, fuhr ihm die andere drunter "Entschuldigen sie bitte, die Störung. Ist das ihre Begleitung?"
Bedrohlich hob Cyarian den Blick an und atmete einmal tief und total genervt durch.
"Natürllich Holkopf oder warum glaubst du geht er sonst neben mir?" "V-Verzeihung. A-aber wir müssen den Inhalt kontrollieren.", sprach nun die Wache diese Tai vorhin ansprach.
Mit einer fließenden Handbewegung holte Cyarian einen Umschlag mit einem Siegel darauf aus einer der Innentaschen "Reicht das. Diesmal auch für dich.", sprach er zu der Wache die immer noch nichts begriffen hatte.
Es war ein Schreiben von Lycan Matsushita geschrieben, dem Leiter der Magie-Akademie. Es bestätigte, ein Vertrauenswürdiger Schüler der Magier-Akademie zu sein. Dieses Schreiben hat so viel Gewicht wie, als würde der Kaiser persönlich ihm einen Freibrief erstellt haben.
Als Vertrauensperson der Schule wusste Lycan was für einem Gewerbe Cyarian nachging, aber so lange er nicht zu jenen gehörte die durch und durch Böse waren, wollte dieser ihn für sich einsetzen. Falls die Bedrohung der Schule noch größere Ausmaße annahm. Jemanden der ohne Skrupel Angreifer beseitigte, auf der eigenen Seite zu haben war nur von Vorteil. Desweiteren sah Lycan in Cyarian noch etwas, was andere kaum bis gar nicht zu sehen vermochten, ein wenig Menschlichkeit.

"Oh! Also, ehm - ich . . .", stotternd und ohne zu wissen was er darauf antworten sollte übernahm die zweite Wache wieder das Wort "Wenn das ihre Begleitung ist, so glauben wir ihnen natürlich. Bücher und Kleidung, ja? - Alles klar. Wir wünschen eine gute Weiterreise."

Ohne Tai anzusehen griff er nach dessen Ärmel, seine Finger hielten dabei nur Stoff des Ärmels fest und zog ihn mit. Auch die Wachen würdigte er auch keines Blickes mehr, für ihn war die Sache geregelt und hielt auf den Weg zu der zum Waldrand führt.
Ein gutes Stück weiter ließ er Tai natürlich wieder los. Auf dem Weg zum Waldrand, geschah nichts aufrengedes mehr. Man konnte den Stadtrand und die Mauer etwas von außen betrachten. Dort angekommen blieb er stehen und drehte sich zu Tai "Sieh mich an.", forderte er monoton.
Er wollte nachsehen ob seine "Backpfeife" XD noch spuren hinterließ.
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Re: Osttor - vor der Stadt

Beitragvon Taiko Hikawa » Mi, 13.11.13 * 23:27

Verwundert sah Tai auf den Umschlag, den Sarian aus seiner Innentasche geholt hatte. Irgendetwas war darauf abgebildet, doch aus Tais Winkel aus betrachtet war nicht zu erkennen, um was es sich dabei handelte. Es reichte jedenfalls, damit die beiden Wachen sehr schnell handzahm wurden, und sie doch noch ohne eine genauere Tascheninspektion durchließen. Erleichtert atmete Tai einmal durch, doch recht lange hielt sich diese Erleichterung nicht, da Sarian gleich darauf bereits nach seinem Ärmel fasste, und ihn kompromisslos mit sich zog.
Überrascht von der plötzlichen Eile, stolperte Tai die ersten Schritte mehr, als dass er sie ging, doch schnell fing er sich wieder und folgte Sarian stumm und zügig den Weg entlang. Auch jetzt sagte er nichts, denn noch immer wusste er nicht, was es überhaupt zu sagen gab. Er könnte fragen, was das für ein Umschlag war, weshalb die Wachen daraufhin so viel Respekt - oder eher Angst? - gezeigt hatten, wo er diesen herhatte... an theoretischen Möglichkeiten mangelte es also nicht, schon gar nicht, wenn man von Natur aus so neugierig war wie der Violetthaarige. Doch er befürchtete, dass ein zu genaues Nachfragen wieder unter 'Einmischung' eingestuft wurde... und darauf konnte er gut verzichten.
Auf Sarians Forderung hin drehte Tai ihm zwar das Gesicht zu, doch sein Blick ging zur Seite zum Wald hin. Noch immer hatte er die Eiseskälte in den Augen des Anderen nur zu gut in Erinnerung, und irgendwie... fürchtete er sich davor, diesen Blick noch einmal auf sich zu ziehen. Allein der Gedanke reichte, damit ihm ein kalter Schauer über den Rücken lief. Die Wange - soweit sie erkenntlich war, da sie größtenteils von den violetten Strähnen verdeckt wurde - wies zwar eine merkliche Rötung auf, die noch vom Schlag herrührte, doch zeigte keine Anzeichen einer länger bleibenden Spur. Es würde weder eine Schwellung, noch ein blauer Fleck zurückbleiben.
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Re: Osttor - vor der Stadt

Beitragvon Cyarian Nirith » Do, 14.11.13 * 17:56

Die Eiseskälte in seinen Augen war schon lange wieder verschwunden und sein Blick war nun wie immer verführerisch freundlich. Wo es doch innerlich in Cyarian ganz anders aussah.
Geräuschlos hob er seine Hand, seine Finger waren wie Seide diese unter Tai' Kinn strichen und daran zog, um dessen Blick zu sich zu wenden.
"Nein, ich sagte sie mich an und nicht - sieh an mir vorbei.", fordete Cyarian. In seiner Stimme konnte man nichts erkennen. Nichts in ihr deutete auf einen verärgerten Meister hin.
Er selbst wusste, das er seinem Schüler gehörig Angst einjagdte, aber es war gut das dieser nun wusste sich nicht ein zu mischen, wernn er jemanden bedroht. Auf seinen eigene Art.
Sein Kopf neigte sich leicht zur Seite der erröteten Wange.
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Re: Osttor - vor der Stadt

Beitragvon Taiko Hikawa » Fr, 29.11.13 * 0:05

Es wäre Tai wirklich lieber gewesen, hätte Sarian nicht auf Augenkontakt bestanden... aber da hatte er wohl Pech gehabt. Widerstandslos ließ Tai sein Gesicht so drehen, dass er schon arg zur Seite hätte schielen müssen, um Sarian weiterhin nicht in die Augen sehen zu müssen. Er ging nicht davon aus, dass er es wirklich hätte verweigern können, also versuchte er gar nicht erst, sich zu wehren.
Der Blick seines Meisters war nun freundlich, nichts ließ darauf schließen, dass er irgendwie verärgert sein könnte... doch Tai war nicht dumm. (Allerdings durchaus etwas naiv...) Er hatte eben äußerst einprägend gelernt, dass die Stimmung seines Meisters rasant umschlagen konnte, und er sich nicht auf dessen momentane Gemütslage verlassen konnte. Schweigend sah er, wie von ihm verlangt, Sarian in die Augen, rührte sich aber nicht weiter. Er hatte gerade keine Ahnung, was sein Meister da überhaupt von ihm wollte... und irgendwie fühlte es sich merkwürdig an.
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Re: Osttor - vor der Stadt

Beitragvon Cyarian Nirith » Fr, 29.11.13 * 21:56

"Gut, gehen wir weiter.", sprach Cyarian kurz und knapp. Drehte sich um und schritt elegant voran. Nach ein paar Schritten drehte er sich nochmal um, sah Tai nochmal an, seufzte leise und ging schlussendlich weiter.
Der Weg führte in den Wald hinein, irgendwann verlor sich der Weg immer mehr im Waldboden und bald schon sah man nichts mehr von ihm.
Mit anderen Worten, hier hörte der Weg eigentlich auf. Ein gutes Stück weiter vorne, ragten einige Fundamente von Mauern am Boden empor, mit reichlich Moos überwachsen. Ein ehemaliges Dorf, das wohl aufgegegen wurde. Es musste ein Dorf gewesen sein, so groß wie die Fläche der Ruinen war.
Der Ort hier strahlte etwas magisches aus.
In der Mitte hielt Cyarian an und holte tief Luft. Sah sich dann nach Tai um. Als er ihn erblickte, begann er zu erklären "Hier werden wir etwas Moos einsammeln. Das hier wachsende ist ein sehr bestimmtes, man kann vieles daraus machen."
Aus einer Innentasche holte er zwei kleinere Stoffsäcke heraus, einen bot er Tai an "Füllen wir es hier rein. Sieh mir bitte genau zu, was genau wir vom Moos mitnehmen."
Sobald Tai den Beutel nahm, führte er es an einer der Mauerreste vor, sah ihn kurz mit einem leicht fragenden Blick an und machte weiter. Der Blick sollte heißen, ob er verstanden hätte. Er würde schon fragen, wenn er sich nicht auskannte, dachte sich Cyarian und machte sich innerlich fröhlich ans Werk.
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Re: Osttor - vor der Stadt

Beitragvon Taiko Hikawa » Fr, 29.11.13 * 23:12

Ein bisschen verdutzt zog Tai die Augenbrauen hoch - was hatte denn dieser Seufzer jetzt zu bedeuten? Hatte er etwas falsch gemacht, oder sich irgendwie daneben benommen? Dabei hatte er doch gar nichts gemacht... Zu lange konnte der Violetthaarige darüber aber ohnehin nicht nachdenken, denn Sarian ging voraus, und Tai musste sich beeilen, um nicht zurückzubleiben. Und obwohl sein Meister ihm vorhin eine verpasst hatte - und dazu auch noch eine recht ordentliche - konnte Tai nicht anders, als trotzdem immer wieder mal einen bewundernden Blick auf dessen Rücken zu werfen. Es... war einfach faszinierend, wie geschmeidig sich Sarian bewegte, nahezu als ob er nicht mehr als eine Feder wiegen würde... so leicht und elegant. Und obwohl sie mittlerweile auf wildem Waldboden gingen, wo unter Tais eigenen Stiefeln mit jedem Schritt das abgefallene Laub raschelte und kleine Zweige knackten, war von Sarian kaum ein Geräusch zu hören. Er bewegte sich beinahe lautlos. So... faszinierend...
Das Erreichen von mehreren Ruinen vertrieb schließlich wieder den etwas abwesenden Glanz aus seinen Augen, und aufmerksam - und durchaus neugierig - sah Tai sich um. Der Ort hier weckte ganz eindeutig seine Begeisterung, und das war auch unschwer zu erkennen. Ein aufgewecktes Funkeln stahl sich in die violetten Augen des jungen Zauberers, und bereits drauf und dran, diese Ruinen genauer zu erkunden, wurde er nur durch Sarians Stimme zurückgehalten, sodass er ihm den Blick wieder zuwandte.
"Moos?" fragte er interessiert nach und nahm das Säckchen entgegen. "Wofür braucht man es denn? Und wie heißt es? Vielleicht lässt sich in einem Buch ja etwas dazu finden..." überlegte Tai laut vor sich hin, verstummte aber, um Sarian genau dabei zuzusehen, welche Teile des Mooses eingesammelt werden mussten. Den fragenden Blick beantwortete Tai mit einem zuversichtlichen Nicken und einem freudigen Lächeln, bevor er sich daran machte, den ihm gereichten Beutel nun anzufüllen. Kein Zweifel, den Vorfall in der Stadt hatte er nun völlig beiseite geschoben, und widmete sich stattdessen mit Eifer dem Sammeln - jetzt lernte er immerhin etwas! Seine erste Lektion als Schüler, sozusagen, und da das zweifelsohne einen magischen Hintergrund hatte, war Tai sofort noch Feuer und Flamme.
Es dauerte nicht sonderlich lang, bis Tai den Beutel mit Moos gefüllt hatte. Es wuchs hier ja genug von dem Zeug, und mit dem vollen Beutel auf Sarian zugehend, legte Tai fragend den Kopf schief.
"Gibt es einen Grund, warum hier ein spezielles Moos wächst? Und wenn es so speziell ist, warum erntet es niemand ab, um es zu verkaufen oder selbst zu verwenden? Braucht man es für schwierige Tränke und Zauber? Oder ist es genau andersrum, und man braucht es nur für so kleinere Zaubereien, sodass sich einfach niemand die Mühe macht, es abzuernten?"
Fragen über Fragen, und wo die herkamen, gab es noch viele mehr. Der Violetthaarige wollte eben alles hören, was es Wissenswertes zu erzählen gab.
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Re: Osttor - vor der Stadt

Beitragvon Cyarian Nirith » Sa, 30.11.13 * 0:04

Der Wissbegierigkeit seines Schülers aller Ehre, aber Cyarian dachte bis jetzt gar nicht daran wie sehr seine Geduld auf die Probe gestellt werden würde. Er und Fragen beantworten, kann ja lustig werden.
Trotz allem konnte Tai endlich etwas mehr interesse in Cyarian wecken. Ihm war nicht entgangen wie begeistert Tai von diesen Ruinen war.
Sich gezwungen zu reden, fing er schließlich an die Fragen zu beantworten.
"Dieses Moos wird mit seltenen Zutaten gemischt. Niedergeschrieben ist es nirgends, was es mit den verschiedenen seltenen Zutaten bewirkt. Da es mit jemand geizigen begann, ging es so weiter. Jeder muss es selber herausfinden und daher will das auch niemand veröffentlichen. Bis man zu einem Ergebnis kommt, kann das schon kostspielig werden. Du verstehst? - Das ist der Grund, warum es nicht völlig abgeerntet wird oder sogar wie es oft ist, die gesamten Ruinen hier schon jemanden gehören und eine fette Villa hier stehen würde. Und ich würde nicht sagen, das ich damit . . .", er musste kurz hämisch in sich hinein kichern, ". . . kleine Zaubereien fabriziere. Das Moos ist übrigens nur für Gifte verwendbar. Anderes kann man damit nicht erzielen."
Er hoffte das Tai nicht noch mehr Fragen stellte, aber groß war die Hoffnung nicht. Die Begeisterung stand dem Schüler wie ins Gesicht geschrieben.
"Sieh dich ruhig, hier um. Wir können hier rasten.", fügte er nach und setzte sich auf einen größeren Flachen Stein, über und über mit dem Moos bewachsen. Schön weich, wenn man sich draufsetzte.
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Re: Osttor - vor der Stadt

Beitragvon Taiko Hikawa » Mi, 18.12.13 * 20:01

Wissbegierig hing Tai förmlich an Sarians Lippen. Seltene Zutaten also, von denen das genaue Rezept aber nirgends aufgeschrieben war? Das klang wirklich geheimnisvoll, und gedanklich malte sich Tai bereits aus, wie es wohl wäre, wenn er so nach und nach die verschiedensten Rezepturen herausfand, und vielleicht als Erster ein handschriftliches Werk darüber verfasste... das wäre eine bahnbrechende Hinterlassenschaft für die Nachwelt, und eine enorm wichtige Grundlage für weitere Forschungen! Recht schnell zerpuffte diese kleine Traumblase aber wieder, als Sarian meinte, dass das Moos nur für Gifte verwendbar sei.
"Gifte?" wiederholte Tai ein bisschen heiser und blinzepte Sarian perplex an. Damit hatte er jetzt nicht unbedingt gerechnet... dieses Moos ließ sich wirklich ausschließlich zur Herstellung von Giften verwenden? Für nichts Anderes? Aber...
"... heißt das, Ihr habt vor... Gifte zu brauen?" fragte der Violetthaarige dann langsam. Aus welchem Grund würde Sarian denn sonst das Moos haben wollen, wenn es keinen anderen Verwendungszweck hatte? Aber... Sarian hatte doch bestimmt nicht vor, diese Gifte auch zu verwenden... oder? Nein, natürlich nicht, weshalb sollte er denn auch? Aber andererseits... In einer unsicher fragenden Geste drehte Tai leicht den Kopf zur Seite.
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